In der „Öko-Szene“ hört man oft: „Kauf doch einfach im Bioladen, dann rettest du die Welt.“ Aber mal ehrlich: Wer kann sich das heute noch leisten? Wenn am Ende des Monats das Geld knapp wird, rückt der Klimaschutz oft in weite Ferne.
Genau hier schlägt das Herz der Mohoga Werkstatt. Seit ich mich 2020 dazu entschlossen habe, meinen Fokus voll und ganz auf unser Grätzl in Jakomini zu legen, treibt mich eine Frage an: Wie schaffen wir ein gutes Leben für alle – unabhängig vom Kontostand?
Der soziale Aspekt: Das vergessene Puzzleteil
Für viele Initiativen endet Nachhaltigkeit beim Preisschild. Für uns fängt sie dort erst an. Wir glauben, dass echter Klimaschutz nur funktioniert, wenn er sozial ist. Wenn wir niemanden zurücklassen – weder die Seniorin mit der kleinen Pension, noch die junge Familie oder Menschen mit Beeinträchtigungen.
In der Mohoga setzen wir deshalb auf Konzepte, die Barrieren abbauen:
- Zahl doch, was du willst: In unserem Café und Laden entscheidest du, was du geben kannst.
- Teilen statt Kaufen: Unser Verschenkladen und das „sozial.regal“ sorgen dafür, dass Ressourcen dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
- Wissen für alle: Ob beim Digicafé oder bei Gartenspaziergängen bei uns kostet die Teilnahme nur ein bisschen Neugier.
Denn am Ende rettet nicht der teuerste Bio-Apfel die Welt, sondern das Gefühl, dass wir im Viertel füreinander da sind. Dass wir Fähigkeiten teilen, uns gegenseitig helfen und Räume schaffen, in denen jeder willkommen ist – ganz egal, wie dick die Brieftasche ist.
Komm vorbei, schau es dir an und mach mit. In der Moserhofgasse 51 ist immer ein Platz für dich frei.
